JU Kreis Heinsberg

Erfahrungsbericht von der Klausurtagung in Lommeln

Klausurtagung im Center Parks Lommel

Die diesjährige Klausurtagung der Jungen Union im Kreisverband Heinsberg fand im benachbartem Center-Parks Lommel in Belgien statt. Neben der guten Resonanz an Teilnehmern wurde auch ein abwechslungsreiches Programm geboten, welches über das gesamte Wochenende für ausrechende Gespräche sorgte. Den Anfang bildete am Anreisetag der Vorsitzende und umweltpolitische Sprecher der Jungen Union NRWs Henrik Bischkopf zum Thema Fracking. Er erklärte welche Gefahren in einem solchen Verfahren stecken und welche Haltungen die einzelnen Parteien in Bund und Ländern dazu haben. Auch die Meinung der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen vertritt in dieser Sache eine klare Meinung, wir sind gegen das Hydraulik-Fracking aus den USA.

Nach dem bereits gelungenen Auftakt am Freitag fuhr die Klausurtagung in einer etwas anderen Form fort. Da bereits in der Einladung stand, dass diese Tagung abwechslungsreich werden wird, organisierte man dieses Mal ein politisches Planspiel. Bei diesem Planspiel wurden die Teilnehmer in Paare aufgeteilt, die jeweils gemeinsam ein „Ministerium" vertreten mussten. Diese erhielten in den Wochen zuvor angefertigte Mappen in denen die Ziele der einzelnen Ministerien drin standen. Die Ziele mussten dann in Absprache mit den anderen „Ministerien" ausgehandelt werden, wobei die Finanzierung auch eine zentrale Rolle spielte, da dem ganzen nur ein begrenztes Haushaltsbudget zur Verfügung stand. Dass knifflige daran war, dass der Haushalt nur einstimmig im Regierungskabinett beschlossen werden konnte. In dieser Simulation ging es darum, möglichst viel mit möglich wenig umzusetzen. Viele Kompromisse und noch viel mehr Abstimmungen mit den anderen „Ministerien" mussten geführt werden. Beaufsichtigt und organisiert wurde dieses Planspiel von Jennifer Diederichs und Christopher Mondschein aus Geilenkirchen.

Am dritten und letzten Tag referierte Marwin Altmann aus Erkelenz über die Themen Jugendbeteiligung und den Demographischen Wandel im Hinblick auf junge politisch interessierte Menschen. Dabei ging es sich wesentlich über die Hürden welche die Junge Union aber auch die CDU überwinden muss, um junge Menschen für die Politik zu begeistern. Auch die Hemmungen wurden näher betrachtet. So wurde zum Beispiel erklärt, dass viele den Gedanken teilen das Politik ein geschlossener Raum ist der nur schwer zugänglich ist. Oder, dass viele aktive Menschen sich in Bürgerbeteiligungen engagieren, dies aber leider immer nur von kurzer Dauer ist. Dort gilt es Akzente zu setzten um auch in Zukunft möglichst alle Generationen für demokratische Politik zu begeistern.

Nach diesen interessanten drei Tagen politischer Diskussion, überreichte Henrik Bischkopf den Referenten - die gleichzeitig auch Gäste waren - ein kleines Präsent für die geleistete Arbeit. Ein herzliches Dankeschön galt auch Jennifer Diederichs aus Geilenkirchen, nicht nur für Konzeption und Ausarbeitung des Planspiels, sondern auch für Planung und Bewirtung mit Verpflegung in den Bungalows. Im nächsten Jahr freuen sich die Mitglieder bereits heute schon auf eine Wiederholung dieses Wochenendes.

 

Text: Robert Kohnen

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